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Wissenschaftssprache Chinesisch (WSC)

Das von der Volkswagen-Stiftung geförderte Forschungsprojekt "Wissenschaftssprache Chinesisch" untersucht die Entstehung der modernen chinesischen Terminologien in Politik, Recht, Philosophie, Natur- und Sozialwissenschaften seit etwa 1800. Ausführliche Informationen zu Zielen, Aktivitäten und Ergebnissen finden sich auf der englischsprachigen Website des Projekts.

 

IQN "Exchanges of Knowledge Between China and the West"

Ziel dieses auf zunächst zwei Jahre angelegten Vorhabens ist die Untersuchung der historischen und philosophischen Dimensionen des Wissensaustauschs zwischen China und dem Abendland. Dank einer Förderung im Rahmen des Programms "International Quality Networks" (IQN) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) werden sich in diesem Zusammenhang ab Oktober 2001 jeweils acht jüngere Wissenschaftler aus dem asiatischen und europäischen Ausland an der FAU aufhalten. 

 

Selbstbestimmung, Selbstbehauptung, Fremdwahrnehmung: Neufundierung von Identitäten und Geschichtsrevision in Ostasien seit 1980

Unter diesem Titel bewilligte die Volkswagen-Stiftung ein Forschungsprojekt, das im Rahmen des Programms Konstruktionen des "Fremden" und des "Eigenen": Prozesse interkultureller Abgrenzung, Vermittlung und Identitätsbildung gefördert wird. Konzipiert haben es Frau Prof. Steffi Richter (Japanologie, Ostasiatisches Institut, Universität Leipzig), Herr Prof. Michael Lackner (Lehrstuhl Sinologie, Universität Erlangen-Nürnberg) und Herr Prof. Wolfgang Höpken (Direktor des Georg-Eckert Instituts für Internationale Schulbuchforschung (GEI) in Braunschweig/Historisches Seminar, Universität Leipzig). Ausführliche Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

 

Fremdsprachenunterricht in der späten Qing-Zeit

Anders als in Europa gehörte das Erlernen fremder Sprachen nicht zum Kanon der höheren Bildung im traditionellen China. Vor diesem Hintergrund untersucht das von der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Vorhaben die Entstehung und Entwicklung des Unterrichts in europäischen Sprachen im China des 19. Jahrhunderts.

 

Selbstbehauptungsdiskurse in Asien

Das gemeinsam mit der Universität Osaka und dem Deutschen Institut für Japanstudien durchgeführte Vorhaben erforscht die Erscheinungs- und Ausdrucksformen asiatischer Diskurse, die vom Versuch der nationalen oder kulturellen Selbstbehauptung geleitet sind. Ein Bericht vom ersten Projektsymposium, das im Dezember 2000 in Tokyo stattfand, erschien im DIJ Newsletter 12 (Februar 2001). Im August 2001 wurde das Vorhaben auf der "2nd International Convention of Asia Scholars" auf einer gut besuchten Podiumsdiskussion erstmals einem breiteren, englischsprachigen Fachpublikum vorgestellt (vgl. DIJ Newsletter 14 [Oktober 2001]). Das zweite Projektsymposium fand im November 2001 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Inter Nationes in Seoul statt (vgl. DIJ Newsletter 15 [Februar 2002]). Das dritte Symposium im Rahmen des Projekts fand unter dem Titel "Die Allegenwart von Selbstbehauptungsdiskursen in Ostasien: Chinesische, japanische und koreanische Perspektiven" im Dezember 2002 in Erlangen statt (Programm). Das vierte Profektsymposium fand im Dezember 2003 in Kyoto statt. Das fünfte Symposium fand in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Goethe-Institut im Dezember 2004 in Shanghai statt.

 

Chinese Neologisms in Jesuit Works

Gemeinsam mit einer Forschergruppe von der Universität Rom "La Sapienza" dokumentiert das Projekt die zahlreichen Neuprägungen, die über die Werke jesuitischer Missionare in die chinesische Sprache Eingang fanden. Ziel des im Rahmen des Vigoni-Programms vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten Vorhabens ist die Publikation eines chinesisch-englischen Wörterbuchs.

 

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