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Aktuelle Veranstaltungen

Sommersemester 17
  IKGF Lecuture Series Summer 2017
  Extracurriculare Lehrveranstaltungen Sommersemester 2017
April
06.04. Konfuzius Insitut Newsletter vom 6. April 2017
Mai
12.05. IKGF-Vortrag von Matthias Schumann
05.05. Sino-Semesteranfangsgrillen
02.05. IKGF-Vortrag von Daniel Canaris
12.05. IKGF-Vortrag von Matthias Schumann
23.05. IKGF-Vortrag von Isabel Laack
24.05. Stammtisch Sinologie
30.05. IKGF-Vortrag von Klaus Hock
Juni
01.06 Infoveranstaltung zu Auslandsaufenthalten
13.06. IKGF-Vortrag von Maria Jennifer Falcone
16.-18.06. Studierenden-Exkursion nach Paris
Juli
07.07. Sommerfest der Sinologie
10.07. Workshop: „Neues Equipment, neue Ressourcen, neue Fertigkeiten: Chinesischunterricht mit Smartboard und Tablet“
18.07. IKGF-Vortrag von Annett Martini
September
15.-17.09

Workshop “The Fate of the Fact in the postsecular Era



 

Sino-Sommerfest 2017

Am Freitag, den 07. Juli 2017, findet ab 19 Uhr das diesjährige Sino-Sommerfest im Garten des Instituts statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Es wäre schön, wenn jeder eine Kleinigkeit für das Buffet und sein eigenes Grillgut mitbrächte. Getränke werden vor Ort verkauft.
Um das Buffet möglichst vielfältig zu gestalten, wird darum gebeten, dass sich jeder in die aushängenden Listen einträgt. Wir bitten darum, Spenden für das Buffet nach Möglichkeit bereits zu Hause vorzubereiten. Außerdem wäre es schön, wenn einige beim Aufbau (ab ca. 18 Uhr) und Abbau helfen würden.

Wir freuen uns auf Ihr/ Euer Kommen!

Die FSI Sinologie

 



Workshop: "Neues Equipment, neue Ressourcen, neue Fertigkeiten: Chinesischunterricht mit Smartboard und Tablet

von Leonie Sterzel

Workshop E_learningAm Montag, den 10. Juli 2017, fand am Lehrstuhl für Sinologie ein hausinterner Workshop zu dem Thema „Neues Equipment, neue Ressourcen, neue Fertigkeiten: Chinesischunterricht mit Smartboard und Tablet“ statt, der sich an die Dozenten und Dozentinnen des Instituts richtete. Im Mittelpunkt standen die neuen Lehrmöglichkeiten für den Sprachunterricht, die sich durch die Schenkung von Smartboards und Tablets in doppelter Klassenstärke durch die Firma Huawei im letzten Jahr aufgetan haben. Durchgeführt wurde der Workshop vom E-Learning-Team des Lehrstuhls, welches eben diese neuen Möglichkeiten erarbeitet und sich aus Quis-Mitteln in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lern-Innovation der FAU finanziert. Prof. Dr. Esther-Maria Guggenmos führte in den Workshop ein und knüpfte an die Eröffnungsveranstaltung des Lehramtsstudiengangs „Chinesisch als Erweiterungsfach“ an, welche im Dezember letzten Jahres stattfand (Weitere Informationen hier).

Workshop E_learningLehramtsstudenten profitieren für ihren eigenen zukünftigen Unterricht, aber auch durch die höhere Lerneffizienz besonders von den neuen didaktischen Möglichkeiten des medial gestützten Unterrichtes. Frau Iris Wunder, die E-Learning-Koordinatorin der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie, stellte ihren Arbeitsbereich innerhalb des Großprojektes zur didaktischen Verbesserung von Studium und Lehre an der FAU vor. Die Lektorin Frau Yang Cui gab in ihrem Vortrag „Neue Wege in der Vermittlung des Chinesischen“ einen Überblick darüber, wie die neue Technik bereits jetzt im Unterricht eingesetzt wird. Leonie Sterzel und Bang Ying führten dies im Folgenden im Detail aus. Durch Anwendungsbeispiele wurde 1) die momentan zentrale Aufarbeitung der Datengrundlage, insbesondere des HSK-Tests, in dem System StudOn erläutert und 2) in die interaktive Lernsoftware SmartAmp eingeführt, die ganz neue Wege des Unterrichtens des Chinesischen eröffnet. Vorträge, kleinere Übungen und die Möglichkeit zu Nachfragen führten zu einem praktischen Wissenserwerb, auf dessen Basis nun gerade unsere weiteren Sprachlehrer neben Frau Cui die neue Technik im Unterricht einführen.


 

Exkursion der Sinologie nach Paris

von Theresa Pfeifer

Gruppenbild der Teilnehmer am EiffelturmVom 15. bis zum 18. Juni fand unter Leitung von Frau Anne Schmiedl die Exkursion der Sinologie nach Paris statt. Unter den Teilnehmern waren Studierende verschiedener Semester des BA und MA, wodurch sich eine gute Mischung aus Älteren und Jüngeren ergab. Im Mittelpunkt standen China sowie die Beziehungen Frankreichs zu China. Trotzdem fand die Gruppe auch Zeit, sich einige touristische Attraktionen anzusehen.

Früh am Donnerstagmorgen ging der Flug von Nürnberg nach Paris zum Flughafen Charles de Gaulle. Das erste Ziel der Reise war ein Besuch des Institut National de la Recherche Scientifique (CNRS) an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS). Hier bekamen wir eine Einführung in die dortige Forschungsarbeit sowie Studienmöglichkeiten in Paris. Das typisch französische Mittagessen, welches aus Quiche bestand, wurde uns freundlicherweise von Frau Dr. Vera Dorofeeva-Lichtmann, ehemalig Visiting Fellow am IKGF, empfohlen. Den Nachmittag verbrachten wir dann im Musée Cernuschi, einem Geheimtipp für Asien-Interessierte. Im Rahmen einer Führung wurden wir durch das pompöse Stadthaus geführt und bekamen einen Einblick in japanische, koreanische und vor allem chinesische Kunst. Auf dem Weg zum Hotel besuchten wir schließlich noch die nahegelegene Basilika Sacré-Cœur de Montmartre und ließen bei Crêpe und Galette den Tag ausklingen.

Bibliothek des Maison de l'AsieDer zweite Tag begann mit einer spannenden Führung durch das asiatische Viertel in Paris durch Herrn Prof. Dr. Georges Métailié. Nach der Vermittlung einiger historischer Fakten über Paris und die Bewohner des asiatischen Viertels erkundeten wir dieses im Detail. Unter anderem besuchten wir einen großen chinesischen Supermarkt und einen kleinen Tempel am Eingang eines Parkhauses. Abschließend führte uns Prof. Dr. Métailié noch in einen chinesischen Buchladen und genoss mit uns gemeinsam ein Mittagessen bestehend aus vietnamesischer Suppe. Nach dieser durchaus reichlichen Stärkung begann das Nachmittagsprogramm: der Besuch der Bibliothek des Maison de l'Asie. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kleinen Stopp am Eiffelturm, der ausgiebig für Fotos genutzt wurde. Die Bibliothek liegt sehr zentral. Insgesamt gibt es dort etwa 300.000 Werke, die sich mit Südostasien beschäftigen sowie eine enorme Anzahl laufender Zeitschriften. Besonders beeindruckend war das Gebäude selbst – der Lesesaal ist im Theater eines ehemaligen Stadtpalasts untergebracht und besticht durch eine gläserne Decke. Nachdem alle Teilnehmer ausgiebig in den Werken stöbern durften, ging es mit einem Spaziergang über die Champs-Élysées, die am Triumphbogen mündet, zurück zum Hotel.

Chinesisches AbendessenAm Samstag machten wir uns früh auf, um das Musée National des Arts Asiatiques Guimet zu besuchen. Auch dieses Museum ist mit asiatischer Kunst ausgestattet, allerdings um einiges größer als das Musée Cernuschi. Es besitzt eine der größten asiatischen Kunstsammlungen außerhalb Asiens. Hier bekamen wir eine Führung, welche sich auf die chinesische Sammlung fokussierte. Generell sind im Museum jedoch Gegenstände aus allen asiatischen Ländern vertreten, von Indien bis Japan. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, das Museum auf eigene Faust zu erkunden. Nach dem darauffolgenden Mittagessen in einem portugiesischen Bistro stand uns etwas freie Zeit zur Verfügung, um Paris zu erkunden. Die Meisten nutzten diese, um weitere Sehenswürdigkeiten wie den Invalidendom, den Place de la Concorde, das Centre Georges-Pompidou und Notre Dame zu besuchen. Abschluss des Tages und auch der Exkursion bildete das gemeinsame Abendessen in einem sehr authentischen chinesischen Restaurant, welches uns von Prof. Dr. Métailié empfohlen worden war.

Die Exkursion war eine tolle Chance, um in die historischen Verbindungen zwischen Frankreich und China einzutauchen. Auch die Einblicke in die Arbeit der dortigen Institute ermöglichte es uns, die Sinologie besser zu verstehen. Wir danken Frau Schmiedl an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Planung und Organisation dieser tollen Exkursion.


 

Infoveranstaltung zu Auslandsaufenthalten

Am Donnerstag den 01.06. findet ab 10:00 im Raum 00.111 eine Info-Veranstaltung zu Auslandsaufenthalten statt, die sich vor allem an BA-2 Studierende richtet, selbstverständlich sind jedoch auch alle anderen Interessierten herzlich eingeladen.


 

CALL FOR PAPERS:
Workshop “The Fate of the Fact in the postsecular Era

The upcoming workshop “The Fate of the Fact in the postsecular Era” is the second event in a series of workshops in the Trilateral Workshop Program “Transcontinental Perspectives on Knowledge Production” organized by the FAU Erlangen-Nürnberg, the University of Tokyo and Yonsei University (Korea). The workshop will take place September 15-17, 2017 at the University of Tokyo. It is aimed at M.A. and Ph.D. students of the University of Erlangen-Nuremberg with a research interest in cultural and area studies or history. The workshop will be held in English, presentations should not be longer than 20 min.
Depending on the quality of the application and the availability of funding it is possible to combine the workshop participation with a short-term research stay for field work and archival research.
Applications with a presentation abstract of max. 300 words—supplemented by a short description of the research stay purpose (if intended)—should be submitted to the email addresses mentioned below until May 10, 2017:

Professor Dr. Marc Andre Matten / Professor Dr. Fabian Schäfer
marc.matten@fau.de / fabian.schaefer@fau.de
University of Erlangen-Nuremberg
Institute for Near Eastern and East Asian Languages and Civilizations
Artilleriestraße 70
91052 Erlangen, German


 

Sino-Stammtisch

Liebe Freunde der Sinologie,

auch dieses Semester wird es einen Stammtisch geben. Hier habt ihr die Möglichkeit andere Studierende, China Interessierte und evt. auch Dozenten der Sinologie kennenzulernen und euch mit diesen am Mittwoch den 24. Mai in der gemütlichen Atmosphäre des Cafe Cycles (Marquardsenstraße 18. Erlangen) auszutauschen. Beginn ist ab 19.00 Uhr, wir freuen uns auf rege Teilnahme!

Viele Grüße, die FSI


 

Extracurriculare Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2017

Liebe Studierende,

wir möchten Sie auf die zusätzlichen Lehrveranstaltungen in diesem Sommersemester 2017 hinweisen. Es werden wieder zahlreiche Kurse zusätzlich zum obligatorischen Programm angeboten. Wir freuen uns sehr auf rege Teilnahme. Die angegebenen Termine sind in den meisten Fällen vorläufig. Falls Sie Interesse an einer Veranstaltung haben, aber am entsprechenden Termin keine Zeit, melden Sie sich bitte beim jeweiligen Dozenten.

Theaterkurs
Geeignet für: BA und MA
Termin und Raum: Fr, 15:30 - 17:00, 00.112
Dozent: Yang Cui

Übung zur Exkursion nach Paris
Geeignet für: BA und MA
Termin und Raum: N.N.
Dozent: Theresa Pfeifer

China als mediales Phänomen
Geeignet für: BA und MA
Termin und Raum: Einzeltermine am 5.5.2017, 19.5.2017, 23.6.2017, 30.6.2017 jeweils 11:00 - 15:00, 01.116
Dozent: Prof. Dr. Siegfried Klaschka

Lesen von chinesischsprachigen Primärquellen
Geeignet für: BA und MA
Termin und Raum: Mo 12:15-13:45, 14tägig, ab 08.05., 01.116
Dozent: Yang Cui

Chinesisches Kung-Fu als praxisorientierte Kunst des Denkens und Handelns
Geeignet für: BA und MA
Termin und Raum: Di 16:15 - 17:45, 00.112
Dozent: Tobias Brunsfeld

Sprach-/ Lektürekurs
Geeignet für: MA
Termin und Raum: Mi 14:15-15:45, 01.116
Dozent: Anqi Wang, Jingjing Zhang

Weitere Informationen zu den Inhalten der Kurse finden Sie hier.


 

IKGF Vortragsreihe Sommersemester 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

IKGF_Vorlesungsreihe_2017wie auch in den vergangenen Semestern lädt das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Sommersemester 2017 dienstagabends wieder zu einer Vorlesungsreihe ein, in der die Forschenden des Kollegs und eingeladene Gäste über ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Kollegsthematik sprechen.

Die unten aufgelisteten Vorträge finden immer dienstags von 18:00 c.t. bis 20:00 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Internationale Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.  

Die Vortragstermine im Einzelnen:

02.05.2017

Typology, Prophecy, and Cabbala as a Strategy for Cultural Accommodation in Jesuit Figurism

Daniel Canaris (Italian Studies, University of Sydney; IKGF Visiting Fellow)

16.05.2017

Serving a Higher Purpose: Divination and the Reform of Spirit-Writing in Republican China

Matthias Schumann (Chinese History and Culture, Goethe Universiy Frankfurt)

23.05.2017

Tezcatlipoca's Smoking Mirror: Fate, Agency, and Divination among the Aztecs

Isabel Laack (Study of Religions, Heidelberg University)

30.05.2017

Decision-Making by Prognostic Disclosure: Epistemology and Cosmology in African Divination

Klaus Hock (History of Religion, University of Rostock; IKGF Visiting Fellow)

13.06.2017

How to Deal with Prophecies in Late Antiquity: The Case of Dracontius

Maria Jennifer Falcone (Classical Philology, Catholic University of Milan; IKGF Visiting Fellow)

27.06.2017

A 17th-Century Tibetan Dice Divination of the Deity A-phyi

Jan-Ulrich Sobisch (Tibetan Studies; IKGF Visiting Fellow)

04.07.2017

Power and Fate in 19th- to 20th-Century China

Pablo Biltstein (Intellectual History, Heidelberg University)

11.07.2017

The Tiger and Other Animals as Symbols in Tibetan Geomancy (sa dpyad)

Petra Maurer (Tibetan Studies, Bavarian Academy of Sciences and Humanities / LMU Munich; IKGF Visiting Fellow)

18.07.2017

"A Certain Perfection of the Soul": Maimonides' Conception of Prophecy and Its Impact on the Kabbalah

Annett Martini (Jewish Studies, Free University of Berlin; FAU Guest Professor)

25.07.2017

Mantic Echoes in Daoist Ritual Texts of the Six Dynasties Period

Stephen Bokenkamp (Chinese Studies, Arizona State University; IKGF Visiting Fellow)


 

Sino-Semesteranfangsgrillen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,

am Freitag, den 05. Mai 2017, findet ab 18.30 Uhr das diesjährige Sino-Semesteranfangsgrillen  im Garten des Instituts statt, (bzw. im Institut selbst) zu dem alle herzlich eingeladen sind.
Es wäre schön, wenn jeder eine Kleinigkeit für das Buffet und sein eigenes Grillgut mitbringt. Getränke werden vor Ort verkauft.
Um das Buffet möglichst vielfältig zu gestalten wird darum gebeten, dass sich jeder in die aushängenden Listen einträgt. Wir bitten darum, Spenden für das Buffet nach Möglichkeit bereits zuhause vorzubereiten. Außerdem wäre es schön wenn einige beim Aufbau
(ab ca. 17.30 Uhr) und Abbau helfen würden.



Einladung zum Vortrag von Frau Dr. Maud M’Bondjo

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende.wir möchten Sie recht herzlich zu einem weiteren Vortrag im Rahmen der IKGF-Vorlesungsreihe im Wintersemester 2016/2017 einladen: Nächste Woche, am Dienstag, den 31. Januar 2017, um 18:00 c.t. wird Frau Dr. Maud M’Bondjo (Sinologie, Centre de Recherche sur les Civilisations de l’Asie Orientale; IKGF Visiting Fellow) zum Thema “Interpreting the Mandate (ming 命) in Premodern China: Zhu Xi’s (1130-1200) Philosophical and Mantic Discourse” sprechen.

Ort: Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Hartmannstr. 14, Gebäude D1, Seminarraum, 91052 Erlangen.
Nähere Informationen zu dieser und zu weiteren Vorträgen dieser Reihe finden Sie hier.



Studierenden-Exkursion nach Paris

vom 16.06.2017 bis 18.06.2017

Exkursionsgegenstand:

EiffelturmDie Exkursion zeigt die reiche Geschichte der Beschäftigung Frankreichs mit China. Diese begann bereits unter Ludwig XIV., der 1687 eine jesuitische Mission an den Chinesischen Hof entsandte. Seine politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Bemühungen führten zu einer französischen Faszination mit China, die sich in verschiedenen Bereichen niederschlug. Im wissenschaftlichen Bereich führten die Entdeckungen der jesuitischen Missionare zur Inspiration von Denkern wie Voltaire und Montesquieu und letztendlich auch zur Begründung chinesischer Institute in Frankreich und der ersten großen Welle der europäischen sinologischen Betätigung. Im Bereich der Kunst und Architektur mündeten die Impulse in einer Verbreitung der sogenannten Chinoiserien. Die Faszination Frankreichs am Reich der Mitte riss damit aber nicht ab. Während die kolonialen Bemühungen Frankreichs in China in der Mitte des 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts nicht von zu großem Erfolg getragen waren, führte die Gründung der Volksrepublik China 1949 in der Mitte des 20. Jahrhunderts zu einer pro-maoistischen Begeisterung französischer Intellektueller.

     Die reiche Geschichte der französischen Beschäftigung mit China wird in den Ausflugszielen auf verschiedene Art und Weise deutlich. In den Museen „Guimet Museum of Asian Art“ und „Cernuschi Museum“ finden sich wertvolle Stücke chinesischer Kunst. Das „Cernuschi Museum“ besitzt eine der größten Sammlungen chinesischer Kunst in Europa und beruht auf der Sammlung des Politikers Henri Cernuschi, welche er 1896 der Stadt Paris überlies. Auch das „Guimet Museum“ beherbergt eine der größten asiatischen Sammlungen außerhalb Asiens. Es wurde von Émile Étienne Guimet ursprünglich in Lyon gegründet, bis es dann 1889 in Paris eröffnet wurde.

     Beim Quartier Chinois im 13. Arrondissement handelt es sich um das größte Chinatown in Europa. Gelegen zwischen der Avenue d’Ivry und der Avenue de Choisy, zeigt es die derzeitige Situation und Lebensweise chinesischer Einwanderer in Paris und wie diese die Stadt ein Stück weit an ihre ursprüngliche Heimat anpassen.

     Die akademische Beschäftigung Frankreichs mit China wird den Studierenden durch den Besuch verschiedener sinologischer Einrichtungen vermittelt. An den beiden Universitäten Paris VII (am Institut „Langues et Civilisations de l’Asie Orientale (LCAO)“) und der „École des Hautes Études en Sciences Sociales“ (und dem angeschlossenen „East Asian Civilisations Research Centre (CRLAO)“) arbeiten Koryphäen der europäischen sinologischen Forschung. Die Teilnehmer der Exkursion haben beim Besuch die Möglichkeit, Vertreter der Einrichtungen und die Struktur der Sinologie in Paris kennenzulernen. Die „Bibliothèque Nationale“ schließlich beherbergt eine beeindruckende Sammlung chinesischer Manuskripte des französischen Sinologen Paul Pelliot (1878–1945), welche dieser auf seiner Exkursion nach China unter anderem in den Mogao Höhlen in Dunhuang teils erstand, teils entwendete.

 

Teilnehmer:

Die Exkursion ist für alle interessierten B.A. und M.A. Studierenden der Sinologie der FAU geöffnet. Begleitend zur Exkursion wird ab ca. Mitte Mai ein Tutorium angeboten, welches verpflichtend für die Teilnehmer der Exkursion ist.

Teilnehmerzahl: Maximal 10 Studierende plus zwei Betreuer

Besuchsziele:

- Guimet Museum of Asian Art

- Cernuschi Museum – Museum of Asian Art

- Quartier Chinois (Chinatown)

- Universität Paris VII: Langues et Civilisations de l’Asie Orientale (LCAO)

- École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS): Centre de Recherches Linguistiques sur l'Asie Orientale (CRLAO)

- Pelliot-Sammlung in der Bibliothèque Nationale

Kosten:

Eigenbeitrag von € 100.00 p/P.

Beinhaltet: Flug, Unterkunft, ÖPNV vor Ort, Eintrittspreise

Termin:

16. Juni – 18. Juni 2017

Anmeldung:

Anmeldung bis zum 28. Februar 2017 im Raum 01.111, oder über Margarete.Darr@fau.de.

Bitte senden Sie zur Anmeldung Ihre persönlichen Daten, sowie ein ca. einseitiges Motivationsschreiben, welches die Gründe Ihrer Teilnahme darlegt. Da die Plätze der Exkursion begrenzt sind, werden die Teilnehmenden aufgrund des Motivationsschreibens ausgewählt.



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